Lastenrad vs Auto - der Kostenvergleich

Gerade im Moment machen sich viele Menschen Gedanken, wie sie ihre hohen laufenden Kosten durch die steigenden Benzinpreise wieder senken können. Der einfachste Weg liegt auf der Hand: weniger Autofahren. Stattdessen lassen sich sehr tägliche Wege in einem Bereich von fünf bis zehn Kilometern - oder mehr! - mit einem Fahrrad erledigen - oder besser noch mit einem Lastenrad, das auch den Transport von Kindern, Einkäufen und mehr ermöglicht. 

Die laufenden Kosten eines Lastenrads sind erheblich niedriger als die eines Autos - und das betrifft nicht nur die Benzinpreise. Auch in anderen Bereichen schneidet das Lastenrad erheblich besser ab.

Dein Sparpotential bei Benzinkosten Dein Sparpotential bei Steuer und Versicherung Dein Sparpotential bei Wartung und Reparatur Dein Sparpotential bei Parkgebühren Dein Sparpotential durch geringeren Wertverlust

Direkt zum Fazit

Wie viel Geld kann ich durch geringere Benzinkosten sparen?

Ein wesentlicher finanzieller Vorteil des Lastenrads zeigt sich bei den täglichen Fortbewegungskosten. Während ein klassisches Auto mit Verbrennungsmotor schnell über zehn Euro für 100 Kilometer an Kraftstoff verschlingt und auch E-Autos bei den aktuellen Strompreisen spürbare Ladekosten verursachen, fährt ein elektrisches Lastenrad extrem sparsam. Für dieselbe Strecke von 100 Kilometern benötigt der Akku des E-Lastenrads lediglich Strom im Wert von unter einem Euro. Ein Auto ist also mindestens zehnmal teurer als ein Lastenrad! Wer ganz auf die Motorunterstützung verzichtet und selbst in die Pedale tritt, ist sogar komplett kostenlos unterwegs, was das Lastenrad im alltäglichen Pendel- und Einkaufsverkehr unschlagbar günstig macht.
Wie viel genau das ist, kannst du in diesem Rechner von JobRad herausfinden. Insbesondere wer seine regelmäßigen, täglichen Autofahrten durch Lastenradfahrten ersetzt, kommt ganz schnell auf ein Einsparvolumen von 60 oder 70 Euro im Monat - selbst bei moderatem Kraftstoffverbrauch.

Einsparpotenzial: Jährlich 300 bis 700 Euro

Welches Sparpotenzial gibt es bei Steuern und Versicherung?

Ein weiterer großer Kostentreiber beim Auto sind die starren Fixkosten, die selbst dann anfallen, wenn das Fahrzeug ungenutzt bleibt. Für jeden Pkw werden jährlich Kfz-Steuern und eine gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung fällig, oft ergänzt durch teure Kaskoversicherungen, was sich schnell auf vierstellige Beträge im Jahr summieren kann. Ein klassisches E-Lastenrad mit Tretunterstützung bis 25 km/h ist von solchen Pflichtabgaben hingegen komplett befreit. Es fallen weder Steuern noch obligatorische Versicherungsprämien an. Natürlich kann es auch Sinn machen, sein Lastenrad zu versichern. Das ist aber erheblich günstiger als bei einem Auto: Selbst das größte Deluxe-Versicherungspaket liegt unter einem Wert von 200 €, während man für eine Vollkasko-Versicherung bei einem Auto teilweise an die 1000 € bezahlt. Die Kfz-Steuer, die im Schnitt irgendwo zwischen 100 bis 200 Euro liegt, fällt vollständig weg.

Einsparpotenzial: Jährlich 500 bis 1.000 Euro


Welches Sparpotenzial gibt es bei Wartung und Reparatur?

Ein Auto muss jährlich zum TÜV und zur Inspektion, außerdem müssen Verschleißteile wie Reifen gewechselt werden. Laut Automobilclubs wie dem ADAC liegen die durchschnittlichen Werkstatt- und Reifenkosten für einen Pkw bei etwa 50 bis 100 Euro im Monat (also ca. 600 bis 1.200 Euro im Jahr). 
Natürlich muss auch ein Lastenrad mindestens einmal im Jahr zur Inspektion gebracht werden, Verschleißteile werden getauscht und kleine Reparaturen durchgeführt. Die Kosten für eine Inspektion liegen aber lediglich bei knapp 100 Euro. Kommen noch weitere Reparaturen hinzu, kommt man möglicherweise auf jährliche Kosten von vielleicht 300 bis 400 Euro - wenn man nicht selbst handwerklich begabt ist und kleinere Wartungsarbeiten wie Kettentausch oder Reifenwechsel selbst zu erledigen.

Einsparpotenzial: Jährlich 300 bis 800 Euro

Wie hoch ist das Sparpotenzial durch Parkgebühren?

Das kann extrem unterschiedlich ausfallen. In manchen Stadtvierteln ist man als Anwohner verpflichtet, Anwohner-Parkausweise oder sogar einen Tiefgaragen-Stellplatz für sein Auto zu organisieren. Dafür können sich die Ausgaben schnell auf mehrere hundert Euro im Jahr summieren. Auch wer für sein Auto eine Garage gemietet hat, kann die Kosten gegenrechnen. Unabhängig davon fallen natürlich auch unterwegs Parkkosten an: Vielleicht für den Parkplatz in der Innenstadt, nahe dem Arbeitsplatz oder einfach nur für das Knöllchen, weil man nur fix die Kinder in den Kindergarten bringen wollte und just in dem Moment ein Verkehrspolizist die Einhaltung des Halteverbots kontrolliert hat.
Mit einem Lastenrad hat man alle diese Kosten nicht. Klar steht ein Lastenrad auch gerne in einer Garage. Genauso gut aber auch im Hinterhof, der Einfahrt oder auch an der Straße. Auch unterwegs benötigst du keinen Parkschein oder musst einen Platz im Parkhaus suchen. Das spart nicht nur Nerven, sondern auch Geld.

Einsparpotential: Jährlich 50 bis 500 Euro


Wie hoch ist das Sparpotenzial aufgrund des Wertverlusts?

Dieses Thema ist etwas abstrakter und hängt mit den Anschaffungskosten zusammen: Der größte, oft unsichtbare Kostenfaktor eines Autos ist sein enormer Wertverlust, der bereits in den ersten Jahren tausende Euro verschlingt. In der Regel liegt der Wiederverkaufswert eines Autos schon nach drei Jahren bei höchstens 50% des Kaufwerts. Hast du für den Wagen ursprünglich 30.000 Euro bezahlt, bedeutet das einen Verlust von satten 15.000 Euro. Zwar verliert auch ein hochwertiges E-Lastenrad an Wert, doch der absolute Verlust in Euro bleibt durch den geringeren Anschaffungspreis weitaus überschaubarer und berechenbarer. Außerdem ist der Gebraucht-Markt für Lastenräder noch nicht so überfüllt wie bei Autos, sodass du auch für ein drei Jahre altes Lastenrad (je nach Zustand) noch erheblich mehr als 50% des ursprünglichen Kaufpreises erzielen kannst.


Kostenvergleich Lastenrad vs Auto - das Fazit

Fassen wir also noch einmal die Kosten zusammen, die regelmäßig für den Unterhalt eines Lastenrads und eines Kleinwagens anfallen. Die Rechnung kann natürlich nur annäherungsweise sein und unterscheidet sich insbesondere je nach Auto-Modell und der Länge der Pendelstrecke möglicherweise erheblich. Den rasanten Wertverlust haben wir ebenso ausgeklammert wie regelmäßige Parkgebühren, Kosten für einen Tiefgaragen-Stellplatz oder die viel höheren Anschaffungskosten.

Jährliche Kosten
Kleinwagen

Lastenfahrrad
Benzinverbrauch (nur innerstädtisch, 3.000 km/Jahr) 390 €30 €
Kfz-Steuer 120 €-
Kfz-Versicherung 800 €180 €
Wartung und Reparatur 900 €300 €
Parkgebühren 150 €-
Gesamt2.360 €510 €

Das Einsparpotenzial liegt also bei ca. 1.850 Euro im Jahr!

Ein Lastenrad zu haben ist also nicht teuer. Es ist teuer, keins zu haben!

Schau dich um! Lorem ipsum

Warum du bei uns kaufen solltest - und nicht woanders

Unabhängige Beratung Hauptsache, dein neues Lastenrad macht dich glücklich!
Probefahren und Testen Komm vorbei: Mehr als 30 Modelle warten auf dich und deine Familie.
Kostenlose Lieferung Fahrbereit und deutschlandweit versandkostenfrei vor deine Tür!
30 Tage Rückgaberecht Wenn's doch nicht passt: Einfach zurückgeben!
Schreib uns!